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Teleprompter für Laptop und Desktop: Welches Setup passt?

Teleprompter-SoftwareLaptopDesktop

Das Skript vom Rechner abzulesen, an dem Sie ohnehin arbeiten, ist das günstigste Teleprompter-Setup überhaupt, und auf einem Laptop oft das einzig verfügbare. Die eigentliche Frage ist nicht, welche App die beste ist, sondern welcher von vier Wegen zu dem passt, was Sie gerade vorhaben: eine Desktop-App, ein Browser-Tab, ein Handy oder Tablet neben dem Rechner oder echte Hardware.

Wann die Desktop-App passt

Wenn der Rechner Ihnen gehört und Sie installieren dürfen, ist das die Standardwahl. Die kostenlose Option ist auf jedem Betriebssystem dieselbe: QPrompt, quelloffen, mit Spiegelmodus, einstellbarer Scrollgeschwindigkeit, Countdown und einem Deckkraftregler, der den Hintergrund halbtransparent macht. Es läuft unter Windows, macOS und Linux. Zu wissen ist: Es scrollt mit der Geschwindigkeit, die Sie einstellen, und hört Ihnen nicht zu.

Wann der Browser-Tab passt

Auf einem verwalteten Dienstrechner bleibt meist nur der Tab. Speakflow ist die stärkere der beiden naheliegenden Optionen, weil das Scrollen sprachgesteuert ist und damit auf Ihr Sprechen statt auf einen Timer reagiert. Teleprompter.com ist schlichter und hat einen kostenlosen Starter-Plan, verlangt im Web aber zuerst ein kostenloses Konto. Die strukturelle Schwäche: Ein Tab ist ein Fenster, das Sie um alles andere auf dem Bildschirm herum anordnen müssen.

Wann Handy oder Tablet gewinnen

Wenn Sie sich selbst aufnehmen, gewinnt dieser Weg oft, aus zwei Gründen. Erstens die Blickachse: Ein Handy kann wenige Zentimeter neben dem Objektiv stehen, während der Laptop-Bildschirm dort sitzt, wo das Scharnier ihn hinstellt. Zweitens folgen sprachgesteuerte Prompter dem, was Sie tatsächlich sagen, sodass eine Pause oder eine spontane Ergänzung Sie nicht aus dem Text wirft. Keine native Desktop-App leistet das mit Software allein: Die einzige Ausnahme auf dem Desktop, Elgatos Voice Sync, setzt die zugehörige Hardware voraus. Auf einem eigenen Gerät kommt der Prompter außerdem dem Mikrofon nicht in die Quere, mit dem der Rechner aufnimmt.

Wann Hardware sinnvoll ist

Hardware kauft Ihnen genau eines: Text, der scheinbar auf dem Objektiv liegt. Außerhalb von Broadcast-Produktionen fällt der kleine Blickversatz eines Handys oder Tablets neben der Kamera niemandem auf. Zu einem Gerät wie dem Elgato Prompter greifen Sie, wenn echter Blickkontakt am Schreibtisch der Punkt der Aufnahme ist, nicht weil die Software besser wäre.

Vom Laptop ablesen

Der Laptop ist der häufigste und der am stärksten eingeschränkte Fall, weil Bildschirm und Kamera fest zueinander stehen. Halten Sie die Textspalte schmal. Ein Laptop-Display ist breit, und ein Absatz über die volle Breite lässt Ihre Augen quer über den Bildschirm wandern, was auf Video weit mehr nach Ablesen aussieht als vertikales Scrollen. Etwa ein Drittel der Bildschirmbreite genügt. Setzen Sie diese Spalte so nah an die Webcam, wie das Layout es zulässt, und erhöhen Sie die Schriftgröße, bis Sie den Text von Ihrem tatsächlichen Sitzplatz aus lesen können. Für Zoom, Teams oder Meet brauchen Sie weder Spiegelmodus noch Hardware, denn Sie lesen direkt vom Bildschirm.

Fazit

Die kostenlose Desktop-Option ist überall dieselbe, also zählt der gewählte Weg mehr als die gewählte App. Eigener Rechner: App installieren. Fremder Rechner: Browser öffnen. Skript soll der Stimme folgen: Handy oder Tablet danebenstellen.

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Ein sprachgesteuerter Teleprompter, der beim Sprechen automatisch scrollt.