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Schickt VoiceScroll deine Stimme an einen Server?

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Bei jeder App, die dir beim Sprechen zuhört, lohnt sich eine Frage: Wohin geht dieses Audio eigentlich? Bei einem Teleprompter ist das Mikrofon während der ganzen Aufnahme aktiv, nicht nur für ein paar Sekunden. Deshalb zählt die Antwort hier mehr als bei einem kurzen Sprachbefehl.

Die kurze Antwort

Auf iPhone und iPad verlässt die Spracherkennung von VoiceScroll dein Gerät nie. Nicht manchmal, nicht als Fallback: Die App erzwingt On-Device-Verarbeitung und hat keinen Codepfad, der Audio an einen Server schickt. Auch auf Android wählt VoiceScroll nie eine serverbasierte Erkennung. Kann dein Gerät die gewählte Sprache nur erkennen, indem es das Audio wegschickt, sagt dir die App, dass diese Sprache dort nicht nutzbar ist, statt es stillschweigend zu tun.

Was "On-Device" wirklich bedeutet

Spracherkennung kann auf zwei Wegen laufen. Cloud-Erkennung streamt dein Audio an einen Server, der die Transkription übernimmt und den Text zurückschickt. On-Device-Erkennung führt das Modell lokal aus: Deine Stimme muss das Telefon nie verlassen, um verstanden zu werden. Der Kompromiss betrifft meist Genauigkeit und Sprachabdeckung, weil Cloud-Modelle tendenziell größer sind, aber für einen Teleprompter, der ohnehin ein Skript vorliest, das du selbst geschrieben hast, reicht On-Device-Erkennung normalerweise aus, und sie hängt nicht von der Netzverbindung am Drehort ab.

iPhone und iPad: ausschließlich On-Device, keine Ausnahmen

Unter iOS ist die Spracherkennungsanfrage von VoiceScroll so konfiguriert, dass sie On-Device-Verarbeitung verlangt. Das ist keine Einstellung, die die App stillschweigend übergehen könnte, nur weil zufällig Netz verfügbar ist, sondern eine feste Anforderung direkt in der Anfrage selbst. Fehlt für eine Sprache das On-Device-Modell auf deinem Gerät, sagt dir die App, dass es heruntergeladen werden muss, statt leise auf einen Server umzuschalten. Das gilt für beide Erkennungs-Engines von VoiceScroll, die klassische und die neuere, die mit iOS 26 eingeführt wurde.

Android: ausschließlich On-Device, und eine Grenze, die man nennen sollte

Androids Spracherkennungs-APIs funktionieren anders als die von iOS. Android bietet zwar eine streng geräteinterne Erkennungs-Schnittstelle, doch VoiceScroll allein darauf zu beschränken würde Geräte ausschließen, die Sprache offline über einen anderen Anbieter erkennen. Deshalb behält die App die breitere Menge an Erkennungsdiensten und lehnt alles ab, was nicht offline ist. Anbieter, die nur online arbeiten, fallen komplett aus der Kandidatenliste, bei der ersten Wahl ebenso wie in der Failover-Kette mitten in der Sitzung, und jede Anfrage ist fest auf Offline-Priorität gesetzt. Wird eine Sprache auf deinem Telefon nur remote bedient, blockiert die App den Start und öffnet das Sprach-Einstellungsblatt mit der Begründung, statt auf einen Server umzuschalten, damit es doch läuft.

Ein früheres Release hatte hier eine echte Lücke, die man offen ansprechen sollte. Die App bevorzugte On-Device-Erkennung, verweigerte den entfernten Weg aber nicht: Starb der führende Offline-Erkenner mitten in der Sitzung, etwa durch ein Start-Timeout, einen Watchdog, der bei ausbleibender Transkription anschlägt oder einen Fehler wegen nicht unterstützter Sprache, konnte die Failover-Kette bei einem Online-Anbieter landen, die Anfrage ohne das Offline-Flag neu aufbauen und den Rest der Aufnahme an Googles Sprachdienst übergeben, ohne dass am Bildschirm etwas davon stand. Das wurde in Version 1.10.1 behoben. Online-Anbieter werden jetzt überall abgelehnt, wo die App einen Erkenner auswählt, die Failover-Kette hat also nichts mehr, worauf sie fallen könnte.

Und hier die Grenze, die man nennen sollte: Weil VoiceScroll diese breitere Menge nutzt und nicht allein die strikte Schnittstelle, ist die Offline-Priorität, die es jeder Anfrage mitgibt, ein Hinweis, den diese Erkennungsdienste ignorieren können, keine Plattformgarantie. Online-Anbieter auszuschließen und dieses Flag festzusetzen ist der stärkste Hebel, den die App auf Android hat. Es ist eine Garantie der App, nicht das kategorische Versprechen, das iOS geben kann.

Und das Skript selbst?

Unabhängig vom Audio wird auch dein Skripttext weder gesammelt noch hochgeladen. Skripte werden lokal auf deinem Gerät gespeichert, und VoiceScroll erfordert kein Konto, es gibt also gar kein serverseitiges Profil, dem deine Skripte zugeordnet werden könnten. Nimmst du ein Video auf, gilt dasselbe: Video und Audio werden als Datei auf deinem Gerät gespeichert, nicht irgendwohin gestreamt.

Wie du das bei jeder App prüfen kannst, nicht nur bei VoiceScroll

Das betrifft nicht nur Teleprompter, es lohnt sich bei jeder App, die dir regelmäßig zuhört:

  • Suche in der Datenschutzerklärung oder Appbeschreibung gezielt nach dem Begriff "On-Device". "Wir nehmen deinen Datenschutz ernst" ohne technische Aussage bedeutet meist gar nichts.
  • Prüfe, ob die App bei ausgeschaltetem Netzwerk funktioniert. Tut sie das, ist das ein starkes Zeichen für tatsächlich lokale Verarbeitung.
  • Achte darauf, was eine App tut, wenn sie lokal nicht erkennen kann. Die Sprache abzulehnen und das zu sagen, oder einen Fallback anzuzeigen, während er läuft, ist beides vertretbar. Ohne Hinweis auf einen Server umzuschalten, ist es nicht.

Fazit

Auf iPhone und iPad bleibt deine Stimme auf dem Gerät, ohne Ausnahme. Auch auf Android wählt VoiceScroll nie eine serverbasierte Erkennung und lehnt Sprachen ab, die dein Gerät nur remote bewältigt, wobei das auf Android eine Garantie der App ist und keine der Plattform. So oder so werden deine Skripte nicht gesammelt, und es gibt kein Konto, das irgendetwas davon mit dir verknüpft.

Häufig gestellte Fragen

Schickt VoiceScroll meine Stimme an einen Server?

Auf iPhone und iPad nie: Die App erzwingt On-Device-Erkennung und hat keinen Weg zu einem Server. Auch auf Android wählt VoiceScroll nie eine serverbasierte Erkennung: Kann dein Gerät die gewählte Sprache nur remote bewältigen, sagt dir die App, dass diese Sprache dort nicht nutzbar ist, statt auf einen Server umzuschalten.

Sammelt oder lädt VoiceScroll meine Skripte hoch?

Nein. Skripte werden lokal auf deinem Gerät gespeichert, und die App erfordert kein Konto, es gibt also kein serverseitiges Profil, dem sie zugeordnet werden könnten.

Ich habe gehört, eine ältere Version hat manchmal ungefragt Googles Server genutzt. Stimmt das noch?

Das war ein echter Bug. Die App bevorzugte On-Device-Erkennung, verweigerte den entfernten Weg aber nicht, sodass bei einem Ausfall des Offline-Erkenners mitten in der Sitzung das Failover den Rest an Googles Sprachdienst übergeben konnte, ohne dass am Bildschirm etwas davon stand. Behoben wurde das in Version 1.10.1: Online-Anbieter werden jetzt überall ausgeschlossen, wo die App einen Erkenner auswählt, es gibt also nichts mehr, worauf eine Sitzung zurückfallen könnte.

Ist die On-Device-Erkennung auf Android eine ebenso starke Garantie wie auf dem iPhone?

Nicht ganz, und dieser Unterschied verdient Genauigkeit. Unter iOS steht die On-Device-Anforderung in der Erkennungsanfrage selbst und wird vom System durchgesetzt. Unter Android läuft die Erkennung über eigenständige Erkennungsdienste, deshalb schließt VoiceScroll reine Online-Anbieter aus und setzt jede Anfrage fest auf Offline-Priorität, doch diese Priorität ist ein Hinweis, den solche Dienste ignorieren können. Es ist der stärkste Hebel der App, kein Versprechen der Plattform.

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