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Teleprompter nutzen, ohne wie ein Roboter zu klingen

Inhalt
  1. 1. Erst den Inhalt verstehen
  2. 2. In Phrasen lesen, nicht in Einzelwörtern
  3. 3. In deinem Tempo sprechen
  4. 4. Den Text nah an die Linse bringen
  5. 5. Tempo bewusst variieren
  6. 6. Schrift groß einstellen
  7. 7. Dich selbst ansehen

Ein Teleprompter ist praktisch, aber falsch eingesetzt klingt man sofort so, als würde man nur ablesen. Natürlich wirkt es nicht dadurch, dass der Text verschwindet, sondern dadurch, wie du mit ihm arbeitest.

1. Erst den Inhalt verstehen

Wenn du das Skript zum ersten Mal beim Aufnehmen siehst, hört man das. Du musst es nicht auswendig können, aber den Ablauf solltest du kennen.

2. In Phrasen lesen, nicht in Einzelwörtern

Wort für Wort wirkt abgehackt. Besser ist es, einen kurzen Gedanken auf einmal aufzunehmen und dann auszusprechen.

3. In deinem Tempo sprechen

Fixes Scrollen zieht dich leicht in einen künstlichen Rhythmus. Mit Sprachsteuerung bleiben Pausen, Betonung und kleine Abweichungen natürlich.

4. Den Text nah an die Linse bringen

Je weiter der Bildschirm von der Kamera weg ist, desto sichtbarer werden die Augenbewegungen. Nähe zur Linse ist hier wichtiger als alles andere.

5. Tempo bewusst variieren

Einleitungen dürfen flotter sein, wichtige Sätze langsamer. Eine kurze Pause vor einer Kernbotschaft macht oft mehr aus als jede Formulierung.

6. Schrift groß einstellen

Zu kleine Schrift zwingt zum Starren. Größere Schrift lässt dir Raum für schnelle Blicke statt dauerhaftem Lesen.

7. Dich selbst ansehen

Viele Probleme merkst du erst im Playback: wandernde Augen, gehetztes Tempo, flacher Ton. Ein Probedurchlauf mit kurzer Sichtung behebt oft schon die Hälfte.

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